Die Diabetes Typen

Die verschiedenen Diabetes mellitus Typen

Man unterscheidet folgende Typen : Diabetes Typ 1, Diabetes Typ2, LADA

Diabetes mellitus Typ 1:
Diabetes mellitus mit absolutem Insulinmangel, früher oft auch als juveniler DM bezeichnet. Die Bauchspeicheldrüse liefert kaum bzw. kein Insulin mehr. Auftreten meist vor dem 40. Lebensjahr. Pat. sind meist schlank und normgewichtig. Krankheitsbeginn ist oft schnell: die Pat. verlieren rapide an Gewicht trotz ausreichender Ernährung, sind schlapp und müde, sie haben großen Durst und lassen massenhaft Urin.

Ein Video zum Thema Diabetes Typ 1 gibt es auch bei YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=fvPNo8j509o&feature=related   ( zum Aufrufen der Seite bitte Link kopieren und in Suchleiste einfügen )

LADA:
(=Latent insulinpflichtiger Diabetes im Erwachsenenalter) Eine Sonderkategorie des Typ 1. Ebenso wie beim Typ 1 sind Antikörper gegen Inselzellen ( das sind die Zellen, die das Insulin in der Bauchspeicheldrüse produzieren ) nachweisbar (Im Gegensatz zum Typ 2).
Der LADA ist nicht primär Insulinpflichtig  und kann am Anfang oft noch mit einer oralen Therapie behandelt werden. Mit der Zeit wirken diese oralen Therapeutika aber nicht mehr und der Patient  wird insulinpflichtig.

Diabetes mellitus Typ 2:
Diabetes mellitus mit relativem Insulinmangel. Dieser tritt häufig nach dem 40. Lebensjahr auf.
Der typische Typ 2 Diabetiker ( Typ 2b) ist übergewichtig (Stammfettsucht; »Bierbauch«), hat eine Fettstoffwechselstörung mit erhöhten Blutfetten (Hyperlipidämie) und eine Hypertonie (=Bluthochdruck). Dies alles wird unter dem Stichpunkt
metabolisches Syndrom zusammengefaßt. (metabolisch = mit dem Stoffwechsel zusammenhängend).

Ein Video zum Thema metabolisches Syndrom gibt es auch bei der Apotheken-Umschau: http://www.apotheken-umschau.de/Medizin/Video-Das-metabolische-Syndrom-31912.html

Beim Typ 2 Diabetiker besteht eine Insulinresistenz. D.h. die Zellen reagieren nicht mehr richtig auf das Insulin im Blut und die Aufnahme des Blutzuckers in die Zelle wird behindert. Um das Problem zu beheben, schüttet die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin aus, mit der „Hoffnung“, dass nun die gewünschte Verminderung des Blutzuckerspiegels resultiert.  Es funktioniert  zunächst. Allerdings im Laufe der Zeit immer schlechter, bis schließlich die Bauchspeicheldrüse es nicht mehr schafft, immer mehr zu produzieren und die Inselzellen   „erschöpft“ sind. Dann hat der Körper kein Insulin mehr zur Verfügung und benötigt Zufuhr von außen ( Insulinspritze).  Durch das vermehrt ausgeschüttete Insulin wird auch vermehrt die Lipolyse  gehemmt, beziehungsweise die Einlagerung von Depotfett begünstigt.
Nicht umsonst gilt Insulin als Masthormon und wurde als solches in der Viehzucht eingesetzt.
Mit dem Beginn der Wohlstandsgesellschaft in der Nachkriegszeit stieg auch die Zahl der Typ-2 Diabetiker beträchtlich an. DM 2 wurde immer mehr zur Volkskrankheit. Und die Dunkelziffer, d.h. die Zahl der nicht erkannten Typ 2er muß enorm sein. Schätzungen gehen davon aus, daß auf jeden entdeckten Diabetiker ein unentdeckter kommt.
(Man bedenke einfach, daß ein Typ 1 aufgrund der sehr schnell und dramatisch einsetzenden Beschwerden relativ früh diagnostiziert wird, wohingegen die durchschnittliche Dauer zwischen Erstmanifestation und Diagnose beim Typ 2 etwa 5 Jahre beträgt.)

Ein Video zum Thema gibt es auch bei YouTube

http://www.youtube.com/watch?v=vt8avh6mp5Q&feature=related

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